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Boom!

24.01.2011 Boom! Ich bin in Adelaide Nun ja.. eigentlich bin ich jetzt in Kingston aber wenn ich den Beitrag uploaden kann werde ich höchst wahrscheinlich in Adelaide sein, in der State Library of South Australia. Sind ja nur noch 350 Kilometer Nach den bereits erledigten 1600 Kilometern is das ja praktisch ein Katzensprung.. Wo soll ich anfangen.. also der letze Eintrag hat den groben Ablauf von dem was ich gerade mache ja schon beschrieben und zum ersten mal seit dem ich in Australien bin war der Plan ohne größere Probleme zu erledigen. Ich habe es durch strömenden regen am 12.01.2011 nach Bendigo geschafft und etwa 10 Stunden für die Fahrt benötigt. Soweit ich mich erinnern kann ist nicht viel spannendes auf der Fahrt passiert.. einmal war die Straße voll mit Kühen und etwas später hat mich die Polizei angehalten und n Alkohol Test mit mir gemacht.. Etwas komisch, denn es war 2 Uhr nachmittags oder so und der Polizist hatte kein plan von nem deutschen Führerschein, den ich ihm dann erst noch erklären und übersetzen musste. Angekommen in 6, Woodlea Close wartete ein übergroßes Bett auf mich, in einem Haus, das einen Tennisplatz, einen Basketball platz und einen großen Pool im Garten hat und gelegentlich Kanguru`s als Besucher willkommen hieß. Unglaublich.. ein warmes Abendessen war auch schon angerichtet und ich fühlte mich ein wenig überfordert womit ich das alles verdient hatte. So wurde aus der einen geplanten Nacht dann mal eben fünf und ich war erst am 17.01.2011 in Melbourne. Die Tage bei den Gillingham's waren fantastisch.. ich kam endlich mal wieder in den Genuß von Alkohol, Parties und Freizeit, dank Luke und Jasmine , die mich mit ihren Freunden aus der Uni mit in die Clubs genommen haben und mir den ein oder anderen Drink spendierten (: Übers Wochenende habe ich dann eine Anzeige im Internet geschaltet auf der ich einen Lift für 3 Leute nach Adelaide angeboten ab über die Great Ocean Road. Kaum 2 Stunden später hatten sich schon über 20 verschiedene Backpacker gemeldet die mich begleiten wollten und ich konnte mir die Besten raussuchen Tony, Simone und Valentina, alle aus Deutschland, die letzte sogar direkt aus Münster, hießen meine neuen Mitfahrer. Die 3 Tage und 2 Nächte habe ich in Melbourne auf nem gechilltetn Caravan Park verbracht, wobei es eher eine Nacht war, denn die erste Nacht musste ich lustiger weise im Casino vorm Bildschirm verbringen weil ich den letzten Zug zum Campingplatz verpasst hatte und dadurch erst in den morgenstunden, als die ersten Züge wieder fuhren zu meinem Auto kam..hoffentlich passiert mir das nicht nochmal :D Nachdem ich dann den nächsten Tag halb verschlafen hatte und abends dann noch die Australien Open besichtigt habe gings am folgenden Tag auch schon auf zum Roadtrip. Am 19.01.2011 um ca. 11 Uhr ging es los in Richtung Geelong durch Torquay und dann schließlich auf die Great Ocean Road. Den ersten Stop machten wir an einem riesigen leerem Strand, an dem ein paar Angler nach Krabben fischten. Nachdem wir erklärten das wir deutsche Touristen sind und sich herraus stellte, dass die Deutschen überall in Australien sehr beliebt sind, bekamen wir als kleines Present einen frisch gefangenen Krebs mit, der eine Stunde später unser Mittagessen darstellte. Sehr lecker aber etwas grausam Wir haben ihm erst mit Süßwasser das Leben genommen und dann im kochenden wasser gekocht und daraufhin verspeist. Den Mädels war das zu eklig also blieb mehr für uns :D Weiter entlang der geschwungenen Küste an versteckten Wasserfällen vorbei, ging der Roadtrip weiter nun in Richtung Lorne und in Richtung dem Cape Otway, wo wir eigentlich unsere erste Übernachtung geplant hatten. Wie auch immer haben wir an einem Aussichtspunkt einen anderen Bus voll gleichgesinnter Backpacker getroffen und uns kurz darauf entschieden zusammen einen Schlafplatz zu suchen, der dann auch hinter der nächsten Kurve an einem Fluß versteckt hinter einer Baumreihe gefunden war. Storys, Erfahrungen und die Herkunft wurden ausgetauscht und dann war auch schon alles geklärt, Franzosen, Deutsche und Niederländer fingen zusammen an Holz zu suchen ein Feuer zu entfachen und gemeinsan zu Essen und zu Trinken. Der zuvor gekaufte Goone ( Billigwein in 4 Liter Kanistern ) war schnell geleert und wir öffneten einen neuen. So wurden irgendwie 8 Liter wein geleert, der wohl schlecht gewesen ist denn bei mir blieb nicht ganz so viel im Magen :D Lustigerweise hat unser gemütlicher platz dann noch weitere Backpacker angelockt und wir waren am Ende 15 Leute, die eine spontane Party zusammen feierten. Unglaublich, von der ich nur durch die Bilder die am Ende auf meiner Kamera waren erinnert werde..sowas erlebt man wahrscheinlich nur in Australien wenn man jung und frei ist xD Mir gings am anderen Tag trotzdem wieder gut und die Fahrt ging weiter, an Apollo Bay vorbei durch den Cape Otway National Park und schließlich zu den 12 Aposteln, die dann für das wahre Highlight der Route gesorgt haben. Freistehende, riesege Felssäulen mitten im Meer, angestrahlt durch eine glühende Nachmittagssonne und umspüllt durch das rauschende Meer. Atemberaubend! Im Bimbi Park, mitten im National Park, unter Eukalyptus Bäumen auf denen ein dutzend Koalas munter entspannten, war dann unser Platz für die nächste Nacht gefunden. Die Nachtruhe wurde zwar gelegentlich durch die Balzgeräusche der Koalas gestört aber da muss man nun mal mit Leben wenn man so etwas einzigartiges erleben möchte. Auch ein Opossum, das versuchte während unseres Frühstücks unser Brot zu stehlen, gehört dazu Und was macht man nach so viel aufregung schönerweise..? Richtig, man fährt am 21. Januar, wenn es in Deutschland noch so richtig kalt ist, an den Strand und holt sich noch einen Sonnenbrand auf der Nase..sehr lässig (: Nachdem das dann auch erledigt war und der Surfkurs leider schon ausgebucht war, schaut man sich die 12 Aposteln noch mal an, aber jetzt bei Sonnenuntergang, wenn die Sonne einen roten schimmer auf die Riesen wirft und die großen Touristen Gruppen verschwunden sind. Empfehlenswert kann ich an dieser Stelle nur anfügen. Nach einer weiteren Nacht unter Koalas und einer lustigen Geschichte über die verloren geglaubte Lederjacke von Valentina, war die Great Ocean Road dann schon zu gut wie erledigt. Die restliche Etappe bis nach Adelaide lief auch flüssig und wir sind am 23.01.2011 angekommen. Hier trennten sich unsere Wege, ich bin weiter mit den Mädels zurück nach Kingston gefahren, von wo ich jetzt schreibe um die Mutter von Annie aus Orange zu besuchen. 2 Nächte bleibe ich hier.. dann gehts wieder hoch nach Adelaide um neue Pläne zu schmieden. Entweder auf nach Kangoroo Island oder direkt durch die Nullabor nach Perth. Mal sehn Bis zum nächsten Mal, Grüße und so! We're too tired to sleep..

27.1.11 04:58

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